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Connected TV holt auf – Volle Kontrolle für die Nutzer

Lange galt Connected TV als wenig transparent und schlecht messbar. Andere Online-Kanäle hatten dank des Trackings durch Drittanbieter-Cookies die Nase vorn. Das ändert sich jetzt.

Mit Samsung steht eine Firma in den Startlöchern, die nicht nur ein Hersteller, sondern auch Online-Vermarkter ist. Die Koreaner locken Werbetreibende mit DSGVO-konformem User-Consent und deterministischen Daten.

Laut dem Digitalisierungsbericht der Medienanstalten besitzen mehr als zwei Drittel der rund 41 Millionen Haushalte in Deutschland einen Fernseher, der mit dem Internet verbunden ist. Fast zehn Millionen dieser Connected TVs (CTV) sind Geräte der Marke Samsung. Eine bemerkenswerte Zahl, die noch bemerkenswerter wird, wenn man bedenkt, dass sich die Südkoreaner längst nicht mehr nur als Hardwarehersteller sehen, sondern auch als Werbevermarkter.

Zirka zehn Millionen Geräte – "das entspricht einer Reichweite von beinahe 20 Millionen Personen, geht man davon aus, dass vor jedem TV fast zwei Personen sitzen", rechnet Christian Russ vor. Russ ist Head of Sales bei Samsung Ads und verantwortet das Anzeigengeschäft in der DACH-Region.

Bisher haben Werbetreibende dem Thema CTV wenig Beachtung geschenkt. Dies könnte sich jedoch durch die Abschaffung der Third-Party-Cookies bald ändern. Denn anders als die anderen Online-Publisher war CTV nie auf Drittanbieter-Cookies angewiesen, um Werbung personalisiert auszuspielen. Vermarkter Samsung arbeitet stattdessen mit "sehr gut nutzbaren deterministischen Datensätzen", sagt Russ. Deterministisch bedeutet, dass die Geräte eindeutig einem Nutzer beziehungsweise einem Haushalt zugeordnet werden können.

Auf der sogeannten Content Stage können Anzeigen platziert werden. (Foto: Samsung)